Texas Hold’em-Regeln lernen und mit kostenlos Poker spielen anfangen

Wie Texas Hold’em Poker gespielt wird

Hold’em ist die beliebteste und bekannteste Poker-Variante. Als berühmtestes der auf den ersten drei Gemeinschaftskarten, dem Flop, basierenden Spielen ist es auch am einfachsten zu erlernen. Dies ist das Spiel, das du garantiert schon im Fernsehen gesehen hast und das Spieler wie „Amarillo“ Slim und Phil Ivey berühmt gemacht hat.

Ein Spieler erhält zwei Karten, anschließend folgen die 5 von allen Spielern genutzten Gemeinschaftskarten in einer bestimmten Reihenfolge: Der „Flop“ (3 Karten auf einmal), der „Turn“ (die vierte Gemeinschaftskarte) und der „River“ (die fünfte Gemeinschaftskarte). Nach jeder der vier Runden schließt sich eine Setzrunde an: Vor dem Flop (wenn jeder Spieler nur über seine verdeckten Handkarten verfügt) sowie nach dem Flop, Turn und River. Nachdem sämtliche Setzrunden abgeschlossen sind, kommt es zum „Showdown“, in dem die beste von einem Spieler erzielte Hand den Pot gewinnt.

Ziel ist, eine aus fünf Karten bestehende Poker Hand aus den sieben verfügbaren Karten zusammenzustellen. Dabei kann eine beliebige Kombination aus Hand- und Gemeinschaftskarten verwendet werden. Bei 4 Setzrunden gibt es viel Spielraum für unterschiedliche Texas Hold’em-Strategien und viele Möglichkeiten, Informationen über die anderen Spieler zu erlangen (verglichen mit Spielen wie Five Card Draw). Aus diesem Grund erfreut sich das Spiel sowohl bei Anfängern als auch bei erfahrenen Poker-Enthusiasten großer Beliebtheit.

Wie heißt es so schön: „Es dauert nur eine Minute, Texas Hold’em Poker zu lernen, aber man braucht ein ganzes Leben, um es zu beherrschen“. Genau deswegen spielt der „Der Cadillac des Poker“ auch bei der World Series of Poker die wichtigste Rolle.

Fernsehen wie auch Internet haben einen enormen Zuwachs an Spielern gebracht, und rund um das Spiel wurden viele weitere Top-Events ins Leben gerufen. Wettbewerbe wie die Poker Million, L.E.O.C.O.P. und die European Ladies Championship sind weitere Beweise für die Popularität des Spiels. Die Spieler können sogar an der Ladbrokes Poker Cruise teilnehmen und Texas Hold’em Poker spielen, während sie durch die Karibik fahren, so groß ist die Vielfalt an Veranstaltungen und Angeboten für den modernen Pokerspieler.

Zahllose Foren, Bücher, Fernsehshows und Filme sind als Resultat der massiven Beliebtheit des Spiels entstanden. Formate wie Rounders, Late Night Poker, The World Poker Tour, Super System und Ghosts at the Table sind zum Synonym für die Pokerindustrie geworden. In der Tat wurden über keine andere Pokervariante so viele Ratgeber und Strategiebücher geschrieben wie für Hold’em. Es hat geradezu den Anschein, als hätte jeder Profi und Pokerpapst ein Strategiebuch zu Texas Hold’em Poker verfasst! Einige der bekanntesten Autoren sind Doyle „Texas Dolly“ Brunson, T.J. Cloutier und Dan Harrington. Koryphäen des Poker wie Phil „Poker Brat“ Hellmuth und Mike „Mad Genius of Poker“ Caro veranstalten regelmäßig Coaching-Seminare zu Strategien für Texas Hold’em.

Wenn du ein rasantes, fesselndes Spiel suchst, bei dem du immer wieder auf neue Strategien und Rätsel stößt, ist Texas Hold’em genau das Richtige für dich. Und hier bei Ladbrokes Poker erhälst du Unterstützung, damit auch du dich auf den Weg zum Finaltisch der WSOP machen kannst!

Lerne wie Texas Hold’em Poker gespielt wird: Detaillierte Anleitungen

Erlerne das Spiel:

Diese Anleitungen erläutern dir alles Nötige, damit du dich an den Tischen rundum wohl fühlen kannst. Wir haben sogar die schlauen Ratschläge von einigen erfahrenen und versierten Spielern eingeholt, deren Erfolge und Erfahrungen hier bei Ladbrokes Poker eine echte Empfehlung sind. Unsere Experten waren so großzügig, sich Zeit zu nehmen, euch einige ihrer Strategien, Hinweise und hilfreichen Tipps zu vermitteln.

Wenn du das, was du im Folgenden lernen wirst, erst einmal üben und dich ein wenig mehr mit dem Spiel anfreunden möchtest, findest du auf unserer Website eine große Auswahl an Pokertischen, an denen du kostenlos spielen kannst.

 

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Die Blinds und der Button:

Zum Beginn jeder Texas Hold'em-Pokerhand gibt es zwei unveränderliche Faktoren: Den Button und die Blinds.

Beim Button handelt es sich um einen Scheibe, die vor einen Spieler gelegt wird und den Spieler kennzeichnet, der während dieser Pokerrunde der Dealer ist.

Bei den Blinds handelt es sich um Zwangseinsätze (so genannt, weil sie von den Spielern „blind“ gesetzt werden müssen, also bevor sie Karten erhalten), die von den beiden Spielern direkt links neben dem Button gesetzt werden müssen. Der erste Spieler setzt den Small Blind und der zweite Spieler den Big Blind. Der Small Blind macht in der Regel die halbe Anzahl der Chips vom Big Blind aus. Nach jeder Hand rückt der Button um einen Platz nach links. Dasselbe gilt für die beiden Blinds.

 

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Aktionen vor dem Flop:

Nachdem ein Spieler seine Handkarten erhalten hat, steht er vor seiner ersten Entscheidung, nämlich ob er spielen möchte oder nicht. Ein Spieler muss entscheiden, ob er mitspielt oder aussteigt, indem er, wenn er an der Reihe ist, beim aktuellen Einsatz mitgeht (oder sogar raist, also erhöht, wenn er möchte). Für die Setzrunde gilt eine feste Reihenfolge beginnend mit dem ersten Spieler links vom Dealer im Uhrzeigersinn rund um den Tisch, bis alle Einsätze erbracht wurden.

Jeder Spieler hat die Wahl zwischen drei Optionen: Er kann passen (auch als „folden“ bezeichnet), mitgehen („callen“) oder erhöhen („raisen“).

Bei der Setzrunde vor dem Flop müssen sämtliche Spieler, die weiter im Spiel bleiben möchten, mindestens mit dem Big Blind-Einsatz mitgehen. Wenn ein anderer Spieler den Einsatz bereits erhöht hat, musst du mindestens mit diesem Einsatz mitgehen, um im Spiel zu bleiben. Wenn ein Spieler an der Reihe ist, hat er immer die Option, auszusteigen (zu folden).

Wenn kein Raise erfolgt ist, bis der Spieler im Big Blind wieder an der Reihe ist, hat dieser Spieler immer noch die Möglichkeit, zu erhöhen. Sämtliches Geld, das von einem Spieler vor dem Austeilen der Karten in den Pot eingezahlt wurde, gilt als Teil seines Gesamteinsatzes. Wenn die Blinds also $1 (SB) und $2 (BB) betragen und es keinen Raise gibt, bis der Small Blind an der Reihe ist, muss der Spieler nur einen zusätzlichen Betrag von $1 in den Pot einzahlen, um mit den $2 mitzugehen, da er bereits $1 bezahlt hat, bevor die Karten gegeben wurden.

Nachdem alle Einsätze erbracht wurden, werden die Flop-Karten gegeben.

 

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Der Flop:

Der Flop besteht aus drei Karten, die offen in der Mitte des Tischs ausgelegt werden. Es handelt sich um Gemeinschaftskarten, d. h. sie dürfen von allen Spielern verwendet werden und können die Hand jedes Spielers ergänzen.

Es folgt jetzt eine Setzrunde, beginnend mit dem Spieler unmittelbar links neben dem Button und weiter um den Tisch im Uhrzeigersinn.

Auch hier hat wieder jeder Spieler die Möglichkeit, zu folden, zu checken, zu callen oder zu raisen.

Bei einem Check handelt es sich um eine Situation, bei der gegenwärtig kein Einsatz vorliegt, mit dem der Spieler gleichziehen müsste. Ein Spieler kann also entscheiden, weiter im Spiel zu bleiben, indem er checkt (schiebt). Anders ausgedrückt: er gibt an den nächsten Spieler weiter, ohne selbst einen Einsatz zu erbringen. Die Setzrunde geht wie oben beschrieben weiter, bis alle Einsätze erbracht wurden.

Anschließend wird die nächste Karte gegeben.

 

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Der Turn:

Der sogenannte Turn ist die vierte Gemeinschaftskarte, die offen in die Mitte des Tischs gelegt wird und für alle verfügbar ist. Hieran schließt sich auf die gleiche Weise wie oben beschrieben eine Setzrunde an. Für die Spieler, die nach dem Setzen weiter im Spiel verbleiben, wird eine letzte Karte aufgedeckt.

 

 

 

 

 

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Der River:

Der sogenannte River ist die letzte oder fünfte Gemeinschaftskarte, die aufgedeckt in die Mitte des Tischs gelegt wird und für alle verfügbar ist. Die Spieler können jetzt die maximal verfügbare Anzahl an Karten nutzen. Ziel ist es, die beste, fünf Karten umfassende Pokerhand aus den sieben verfügbaren Karten (den beiden Handkarten und den fünf Gemeinschaftskarten) zusammenzustellen.

Jetzt folgt in gleicher Weise wie bei den vorherigen Runden die abschließende Setzrunde. Die Spieler, die nach Abschluss der Setzrunde noch im Spiel sind, erreichen den Showdown.

 

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Der Showdown:

Nachdem alle Setzrunden abgeschlossen sind, zeigen die verbleibenden Spieler ihre Karten.

Wenn in der letzten Runde Einsätze erbracht wurden, zeigt der Spieler zuerst seine Karten, der die letzte positive Handlung vorgenommen hat (der letzte Spieler der gesetzt, nicht gecallt, hat). Haben bei der letzten Runde alle beteiligten Spieler gecheckt, zeigt der Spieler unmittelbar links vom Button als erster seine Karten. Von ihm aus geht es dann im Uhrzeigersinn weiter.

Beim Texas Hold'em Poker kann ein Spieler eine beliebige Kombination aus seinen zwei Handkarten und den fünf Gemeinschaftskarten auf dem Tisch zusammenstellen. Ein Spieler kann sogar ausschließlich mit den Gemeinschaftskarten auf dem Tisch seine Hand bilden (hierin unterscheidet sich Texas Hold'em von anderen Pokervarianten).

Der Pot geht an den Spieler mit der besten Hand aus fünf Karten. Falls die Pokerhände von mehreren Spielern gleichwertig sind, geht der Pot zu gleichen Teilen an diese Spieler.

Da nach den Regeln von Texas Hold'em kein Unterschied zwischen den Kartenfarben gemacht wird, können geteilte Pots (Split Pots) häufig vorkommen.

Der Button rückt jetzt im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler weiter, und eine neue Hand beginnt.